Digitale Unterschrift erstellen wie ein Profi

Wie die meisten anderen Dinge werden auch Unterschriften immer häufiger digital abgehalten. Wie Sie Ihre ganz persönliche digitale Unterschrift erstellen und verwenden, zeigen wir Ihnen.

Digitale Unterschriften erstellen

Die eigene Signatur digitalisieren

Das Unterschreiben von Verträgen, Dokumenten oder Vereinbarungen gehört für viele von uns zum alltäglichen Unterfangen. Insbesondere in einigen Berufsfeldern sind Unterzeichnungen notwendig.
Während früher alles von Hand unterzeichnet wurde, lassen sich die meisten Dokumente und Verträge heute auch digital besiegeln. Dabei kann es sich um Mietverträge, Kaufverträge oder sogar Sofortkredite und andere Transaktionen handeln.

Grundsätzlich ist die Unterschrift kein besonders verlässliches Siegel – dennoch findet es bis heute viel Gebrauch. Für die Sicherung von Daten werden jedoch auch Fingerabdrücke, PIN-Codes oder Ähnliches genutzt.

Sollten Sie Ihre Unterschrift gerne digitalisieren wollen, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Was Sie erfahren, werden

  • Wie erstellt man eine digitale Unterschrift?
  • Sind digitale Unterschriften überall gültig?
  • Was muss bei einer digitalen Unterschrift beachtet werden?

Eine digitale Unterschrift erstellen

Theoretisch können Sie ihre Signatur entweder von Hand schreiben oder diese eintippen. Wir empfehlen Ihnen eine handgeschriebene und digitale Unterschrift. Die Sicherheit ist nicht nur bedeutend höher, da sich auch digital eine tendenzielle Handschrift erkennen lässt, sondern die Signatur sieht runder und ansprechender aus.

Wünschen Sie sich eine besonders schicke, möglicherweise verschnörkelte oder anderweitig optisch ansprechende, Signatur, können Sie diese auch von einem Profi erstellen lassen. Auf verschiedenen Plattformen bieten Grafiker und Designer unterschiedliche Schriftarten zur Auswahl an. Suchen Sie sich eine heraus, geben Sie an, woraus Ihr Signum bestehen soll und kaufen Sie das Endprodukt.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, selbst eine Namenszeichnung zu entwerfen. Dafür eignen sich verschiedene kostenfreie Plattformen, die Sie online aufsuchen können. Folgen Sie den Anleitungen, erstellen Sie Ihre Unterschrift und fügen Sie diese einfach in die Dokumente ein.

Sollten Sie ein Grafikpad besitzen (Grafikpads bei Amazon kaufen), können Sie PDF-Dateien auch jedes Mal handschriftlich unterzeichnen. Nutzen Sie hierfür die „Schreiben-Funktion“ in Ihrem Programm und unterzeichnen Sie auf der Datei.

Sind digitale Unterschriften überall gültig?

Ja! Vorausgesetzt, der Prozess wird mit vertrauenswürdigen und zertifizierten Dienstleistern durchgeführt. Das gilt jedoch nur für Namenszeichnungen, die tatsächlich digital erstellt und genutzt wurden. Das Einscannen von analogen Signaturen und das anschließende Einfügen in digitale Dokumente wird als „nicht rechtskräftig“ bezeichnet.

Die einzige Ausnahme, die es in Deutschland gibt, befindet sich im Bereich der Arbeits- und Betriebsvereinbarungen. Es ist nicht rechtens, einen Arbeitsvertrag oder die Kündigung lediglich digital zu unterzeichnen. Auch Betriebsvereinbarungen müssen stets von Hand und analog signiert werden.

Wir raten Ihnen dazu, all die Dokumente handschriftlich und analog zu signieren, die ohne große Aufwände zu Ihnen oder der anderen Partei gelangen können.
Die erkennbare Handschrift sowie die Eigenarten beim Unterzeichnen werden analog besser hervorgehoben und sind weitaus schwerer zu umgehen.
Wer früher als Jugendlicher, die ein oder andere Unterschrift der Eltern kopiert hat, weiß, wie schwierig das Nachstellen einer ausgeprägten Handschrift ist.
Vom Nachstellen der Namenszeichnungen raten wir natürlich ab!

Was muss man bei einer digitalen Unterschrift beachten?

Digitale Unterschrift erstellen - Worauf achten

Die folgenden Ansprüche gelten nicht nur für digitale, sondern auch für analoge Signaturen!
Viele Personen unterschreiben mit Kürzeln. Es werden Vornamen abgekürzt, nur die Initialen verwendet oder ein Schriftzeichen gezeichnet.
Bedauerlicherweise sieht das deutsche Gesetz keine dieser Unterzeichnungen als rechtskräftig an. Eine Unterschrift muss stets den vollständigen Namen der unterzeichnenden Person enthalten – auch wenn nicht absolut jeder Buchstabe klar leserlich geschrieben wurde.

Im schlechtesten Fall könnte also ein Vertrag oder eine Vereinbarung als „nicht rechtskräftig“ gewertet werden, wenn das Signum nicht Ihren gesamten gesetzlichen Namen enthält. Zweit- und Zunamen sind in dieser Anforderung eingeschlossen.
Auch Schriftzeichen oder andere, individuell erstellte Grafiken, gelten nicht als rechtskonforme Unterschriften.

Ebenfalls essenziell ist die Art und Weise, wie die Unterschrift aussieht.
Testen Sie einmal im nüchternen Zustand, wie Ihre Signatur aussieht. Beim nächsten Familienfest oder einem Abend mit Freunden unterschreiben Sie einmal auf einem leeren Blatt Papier und vergleichen die Schriften.
In der Schrift wird höchstwahrscheinlich Ihr Zustand erkennbar sein. Die Signatur darf keine Anzeichen von Trunkenheit, Drogeneinfluss oder Ähnlichem enthalten.
Sorgen Sie deshalb dafür, dass sie stets so geradlinig und sauber geschrieben wird, wie es möglich ist.
Mit einer sauberen, gut leserlichen und klar erkennbare Unterschrift (die Ihre gesamten Namen enthält) können Sie sich vor Kopien der Signatur schützen.

Fazit zu digitalen Signaturen

Die digitale Signatur muss immer von einem vertrauenswürdigen Dienstleister erstellt werden. Selbsterstellte Signaturen sind gültig, müssen jedoch den gesamten Namen enthalten und zumindest teilweise klar leserlich sein.
Vor einem Gericht sind Unterschriften übrigens rechtskräftig, doch nicht jede Unterschrift besitzt eine enorm hohe Beweiskraft. Der Unterschied findet sich in den äußeren Umständen. Ist es möglich zu beweisen, dass das Dokument unterzeichnet und nicht verändert wurde, wird der Signatur eine hohe Beweiskraft zugesprochen.
Kann dies nicht bewiesen werden, sind auch rechtskräftige Signaturen nicht immer als Beweismittel anzusehen.

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